Loop stricken: Anleitungen für kuschelige Loops

Loop stricken: Anleitungen für kuschelige Loops

Du möchtest wissen, wie du dir ganz einfach einen kuscheligen Loop stricken kannst? Dieser Text liefert dir alle wichtigen Informationen, Anleitungen und Tipps, um dein eigenes Strickprojekt erfolgreich umzusetzen. Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener, hier findest du die essenziellen Grundlagen und weiterführende Details für deine nächsten Maschen.

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Grundlagen des Loop-Strickens

Ein Loop, oft auch als Schlauchschal oder Circle Scarf bezeichnet, ist ein vielseitiges Accessoire, das Wärme und Stil vereint. Das Besondere am Loop ist seine ringförmige Form, die ihn bequem und einfach zu tragen macht. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Schal, bei dem die Enden verknotet oder um den Hals gewickelt werden müssen, bietet ein Loop sofortigen Komfort und eine stylische Optik. Die Herstellung eines Loops ist ideal für Strickanfänger, da er in der Regel nur aus rechten Maschen besteht und in Runden gestrickt wird, was das Vernähen von Enden überflüssig macht.

Materialauswahl für deinen Loop

Die Wahl des richtigen Materials ist entscheidend für den Tragekomfort und die Optik deines Loops. Für einen besonders kuscheligen Loop eignen sich vor allem weiche Garne, die sich angenehm auf der Haut anfühlen und gut isolieren.

  • Wolle: Natürliche Wolle, wie Merinowolle, ist atmungsaktiv, wärmend und hat eine ausgezeichnete Elastizität. Sie ist ideal für kalte Tage. Achte auf Wolle, die maschinenwaschbar ist, um die Pflege zu erleichtern.
  • Acryl: Acrylgarne sind oft günstiger und pflegeleicht. Sie sind hypoallergen und in einer Vielzahl von Farben erhältlich. Für einen sehr weichen Griff solltest du auf Marken zurückgreifen, die für ihre besondere Weichheit bekannt sind.
  • Mischgarne: Eine Mischung aus Wolle und Acryl kann die Vorteile beider Fasern vereinen: Wärme und Strapazierfähigkeit sowie Pflegeleichtigkeit.
  • Baumwolle: Für wärmere Jahreszeiten oder wenn du zu Überhitzung neigst, kann auch Baumwolle eine gute Wahl sein. Sie ist atmungsaktiv und hautfreundlich, bietet aber weniger Isolation als Wolle.

Die Garnstärke spielt ebenfalls eine Rolle. Dickere Garne ergeben schnellere Strickfortschritte und einen voluminöseren Loop, während dünnere Garne einen feineren und eleganteren Loop ergeben. Die Angabe auf der Banderole des Garns (oft in Gramm pro 100 Meter) gibt dir Aufschluss über die Garnstärke.

Die richtige Nadelstärke finden

Die Nadelstärke, die du benötigst, hängt direkt vom gewählten Garn ab. Auf jeder Garnbanderole findest du eine Empfehlung für die passende Nadelstärke. Diese Empfehlung ist ein guter Ausgangspunkt, aber es lohnt sich, eine Maschenprobe zu machen. Eine Maschenprobe hilft dir, die richtige Größe des Loops sicherzustellen und zu prüfen, ob dir die Strickweise mit den gewählten Nadeln und dem Garn gefällt.

  • Empfehlung auf der Banderole: Orientiere dich immer an der Herstellerangabe.
  • Maschenprobe: Stricke ein kleines Rechteck (ca. 10×10 cm) mit dem geplanten Muster und den gewählten Nadeln. Messe dann, wie viele Maschen und Reihen du auf 10 cm hast. Vergleiche dies mit der auf der Banderole angegebenen Maschenprobe. Ist deine Probe zu locker, nimm dünnere Nadeln. Ist sie zu fest, nimm dickere Nadeln.

Anleitung für einen einfachen Loop (rechte Maschen)

Diese Anleitung ist perfekt für Strickanfänger, da sie ausschließlich rechte Maschen verwendet und in Runden gestrickt wird.

Benötigte Materialien

  • Garn: Ca. 200-400 Gramm Garn (je nach gewünschter Dicke und Größe des Loops)
  • Rundstricknadeln: Passend zur Garnstärke (oft 4-8 mm)
  • Schere
  • Wollnadel zum Vernähen der Fäden

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Maschen anschlagen: Schlage so viele Maschen auf deine Rundstricknadeln an, wie du für die gewünschte Breite deines Loops benötigst. Eine gute Richtlinie für die Breite sind etwa 25-35 cm für einen normalen Loop. Rechne die Anzahl der Maschen basierend auf deiner Maschenprobe um. Tipp: Wenn du unsicher bist, wie viele Maschen du brauchst, schlage lieber etwas mehr an und stricke eine kleine Probe.
  2. Verbinden zur Runde: Lege die angeschlagenen Maschen flach auf die Nadel, achte darauf, dass sie nicht verdreht sind. Die erste und die letzte Masche müssen verbunden werden, um einen Kreis zu bilden. Ziehe die letzte angeschlagene Masche über die erste Masche auf der Nadel, um sie zu schließen.));
  3. Rund stricken: Stricke nun nur noch rechte Maschen in jeder Runde. Die erste Masche jeder neuen Runde markierst du dir am besten mit einem Maschenmarkierer, damit du weißt, wann eine neue Runde beginnt.
  4. Länge stricken: Stricke so viele Runden, bis der Loop die gewünschte Länge erreicht hat. Für einen klassischen Loop, der einmal um den Hals gewickelt wird, sind etwa 30-40 cm Länge (gemessen an der Höhe) oft ideal. Für einen Loop, den du zweimal wickeln möchtest, stricke ihn doppelt so lang.
  5. Maschen abketten: Wenn die gewünschte Länge erreicht ist, kettest du alle Maschen locker ab. Achte darauf, nicht zu fest abzuketten, damit die Kante elastisch bleibt.
  6. Fäden vernähen: Verhäkle die überstehenden Garnfäden mit einer Wollnadel am Ende.

Fortgeschrittene Techniken und Muster

Sobald du die Grundlagen beherrschst, kannst du deinen Loop mit verschiedenen Techniken und Mustern aufwerten.

Muster für deinen Loop

  • Patentmuster: Ergibt ein sehr voluminöses und wärmendes Gestrick, das beidseitig gleich aussieht.
  • Zopfmuster: Verleihen deinem Loop eine interessante Struktur und einen modischen Touch.
  • Perlmuster: Ein klassisches Muster aus abwechselnden rechten und linken Maschen, das dem Gestrick eine feine Textur gibt.
  • Lochmuster: Für einen leichteren, luftigeren Loop, der auch im Frühling oder Herbst getragen werden kann.

Für Muster, die nicht nur aus rechten Maschen bestehen, ist es wichtig, die Anleitung genau zu befolgen und sich gegebenenfalls mit linken Maschen, Umschlägen und Abnahmen/Zunahmen vertraut zu machen.

Zwei-Farben-Loops

Ein Loop in zwei Farben kann sehr raffiniert aussehen. Hierbei gibt es verschiedene Techniken:

  • Streifen: Wechsle die Farben nach jeder oder jeder zweiten Runde.
  • Jacquard-Muster: Stricke Muster, bei denen beide Farben gleichzeitig verwendet werden, um Bilder oder Ornamente zu erzeugen. Dies erfordert etwas Übung und Sorgfalt, um Verwicklungen zu vermeiden.

Die Idee des „Twisted“ Loops

Ein „Twisted“ Loop hat eine halbe Drehung integriert, was ihm eine interessante Form gibt und ihn oft besonders gut fallen lässt. Dies wird erreicht, indem man beim Verbinden zur Runde die Maschen nicht einfach gerade verbindet, sondern eine Verdrehung einbaut. Das kann auf verschiedene Arten geschehen, z.B. indem man die erste Masche der Runde auf eine bestimmte Weise auf die Nadel nimmt oder eine spezielle Abkett- und Anschlagtechnik verwendet.

Tipps für deinen perfekten Loop

Hier sind einige zusätzliche Ratschläge, die dir helfen, deinen Loop zu einem perfekten Begleiter zu machen.

Die richtige Größe wählen

Die Größe deines Loops hängt von deinem persönlichen Geschmack und davon ab, wie du ihn tragen möchtest.

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  • Breite: Eine Breite von ca. 25-35 cm ist für die meisten üblich. Breitere Loops sind voluminöser, schmalere Loops eleganter.
  • Länge: Für einen einfachen Loop, der einmal um den Hals gelegt wird, sind ca. 60-80 cm Umfang ideal. Für einen Loop, der zweimal gewickelt werden kann, benötigst du einen Umfang von ca. 120-160 cm.

Miss am besten einen Schal oder Loop, der dir gut gefällt, um eine Vorstellung von den Maßen zu bekommen.

Pflegehinweise für deinen Loop

Die richtige Pflege sorgt dafür, dass dein selbstgestrickter Loop lange schön bleibt.

  • Waschen: Wasche deinen Loop gemäß den Angaben auf der Garnbanderole. Handwäsche mit einem milden Wollwaschmittel ist oft die schonendste Methode. Vermeide starkes Auswringen.
  • Trocknen: Lege den Loop zum Trocknen flach auf ein Handtuch und ziehe ihn vorsichtig in Form. Nicht im Wäschetrockner trocknen.
  • Aufbewahrung: Lagere deinen Loop gefaltet, um die Form zu erhalten. Hängen kann die Maschen auf Dauer verziehen.

Übersicht: Elemente des Loop-Strickens

Aspekt Beschreibung Wichtigkeit für Anfänger Fortgeschrittene Optionen
Garnwahl Material, Stärke, Farbe des Garns. Beeinflusst Wärme, Gefühl und Optik. Sehr wichtig. Weiche, pflegeleichte Garne empfohlen. Spezialgarne, Mischungen, zweifarbige Techniken.
Nadelstärke Größe der Stricknadeln, passend zum Garn. Beeinflusst die Maschendichte. Wichtig für die korrekte Maschenprobe. Experimentieren mit Nadelstärken für verschiedene Effekte (z.B. locker vs. fest).
Maschenanschlag Das Erzeugen der ersten Maschenreihe. Grundlegend. Einfache Anschlagsmethoden sind hierfür geeignet. Elastische Anschlagsmethoden für schönere Kanten.
Strickmuster Die Abfolge von rechten und linken Maschen, Zöpfen etc. Anfangs nur rechte Maschen. Patent, Zopf, Perlmuster, Lochmuster, Farbtechniken.
Rundstricken Stricken ohne Hin- und Herreihen, um einen nahtlosen Schlauch zu erzeugen. Grundlegend für die typische Loop-Form. Komplexere Muster in der Runde.
Abketten Das Beenden der Strickarbeit, indem die Maschen geschlossen werden. Wichtig für eine saubere Kante. Elastische Abkettmethoden für Flexibilität.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Loop stricken: Anleitungen für kuschelige Loops

Wie viele Maschen muss ich für einen Loop anschlagen?

Die Anzahl der Maschen hängt von der gewünschten Breite und der Garnstärke ab. Eine gute Faustregel für einen durchschnittlichen Loop ist, so viele Maschen anzuschlagen, dass die Breite etwa 25-35 cm beträgt. Rechne dies anhand deiner Maschenprobe um. Für einen Infinity-Loop, der zweimal um den Hals gewickelt wird, musst du die Länge entsprechend verdoppeln.

Kann ich als absoluter Anfänger einen Loop stricken?

Ja, absolut! Ein Loop, der nur aus rechten Maschen in Runden gestrickt wird, ist eines der einfachsten Strickprojekte und daher perfekt für Anfänger geeignet. Du lernst dabei das Anschlagen, das Stricken in Runden und das Abketten.

Welches Garn ist am besten für einen kuscheligen Loop?

Für einen besonders kuscheligen Loop eignen sich weiche Garne wie Merinowolle, Alpaka oder auch hochwertige Acrylmischungen. Achte darauf, dass das Garn sich gut auf der Haut anfühlt und nicht kratzt. Die Garnstärke spielt ebenfalls eine Rolle: Dickere Garne ergeben schnellere Ergebnisse und einen voluminöseren, oft kuscheligeren Loop.

Wie mache ich einen Loop länger oder breiter?

Um den Loop breiter zu machen, schlägst du mehr Maschen an oder verwendest dickere Nadeln. Um ihn länger zu machen, strickst du einfach mehr Runden, bis die gewünschte Länge erreicht ist. Bedenke bei der Längenberechnung, ob du den Loop einmal oder zweimal um den Hals wickeln möchtest.

Was ist der Unterschied zwischen einem Loop und einem normalen Schal?

Der Hauptunterschied liegt in der Form. Ein Loop ist ein geschlossener Ring, während ein normaler Schal zwei offene Enden hat. Loops sind oft einfacher zu tragen, da sie nicht verrutschen und sich mühelos um den Hals legen lassen. Sie können in der Regel auch schneller gestrickt werden, da keine Enden vernäht werden müssen.

Brauche ich spezielle Rundstricknadeln für einen Loop?

Ja, für das Stricken eines Loops benötigst du Rundstricknadeln. Diese bestehen aus zwei Nadelspitzen, die durch ein flexibles Seil verbunden sind. Dies ermöglicht es dir, die vielen Maschen für die Kreisform bequem auf der Nadel zu halten und bequem in Runden zu stricken, ohne dass die Maschen von der Nadel rutschen. Die Länge des Seils sollte zur Maschenanzahl passen, damit es nicht zu straff oder zu locker ist.

Wie vermeide ich, dass mein Loop verdreht wird, wenn ich ihn in der Runde stricke?

Das Verdrehen kann passieren, wenn die Maschen beim Verbinden zur Runde nicht korrekt liegen. Achte genau darauf, dass die angeschlagenen Maschen flach auf der Nadel liegen und nicht verdreht sind, bevor du die erste und letzte Masche verbindest. Ziehe die letzte Masche über die erste, um die Runde zu schließen, und achte darauf, dass der Faden dabei nicht mitgenommen oder verdreht wird.

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